Réseaux

Avec ces offres de formation continue, l’AES souhaite contribuer de manière significative à la formation de spécialistes dans le domaine du réseau. L'offre de formation est adaptée en permanence et suit toujours les derniers développements du secteur de l'énergie.

Manifestations

Protection du réseau

Ce cours transmet les bases dans le domaine de la technique de protection du réseau. Il explique les corrélations en matière de protection du réseau, les règles fondamentales ainsi que les processus et les techniques de protection les plus souvent utilisées dans les réseaux d’alimentation électrique. 

Les thèmes de la charge admissible des moyens d’exploitation et des types de défaut possibles dans les réseaux sont également abordés

Spécialiste de la protection du réseau aux niveaux de réseau 3 à 6

La formation transmet les bases de la technique de protection des réseaux. En 6 modules, vous découvrez les techniques de protection les plus courantes et obtenez une vue d’ensemble des possibilités et des conditions de paramétrage. Les exigences envers la protection du réseau pour la production décentralisée y sont aussi abordées. Des exemples tirés de la pratique complètent la formation.

Technische Regeln zur Beurteilung von Netzrückwirkungen (DACHCZ) - 3. Ausgabe

Der steigende Einsatz von Leistungselektronik in elektrischen Betriebsmitteln und Anlagen sowie der sich verbreitende Einsatz dezentraler Einspeiser sowie flexibler Lasten haben es notwendig gemacht, die «Technischen Regeln für die Beurteilung von Netzrückwirkungen» grundlegend zu überarbeiten und zu aktualisieren. In der neuen Ausgabe wird u.a. auf die bisherige Unterscheidung zwischen Verbraucher- und Erzeugungsanlagen verzichtet. Unabhängig von der Richtung des Wirkleistungsflusses wird ausschliesslich der Begriff Kundenanlage verwendet. Eine notwendige Trennung von Anschluss- und Verknüpfungspunkt wird vorgenommen. Mit dieser grundsätzlichen Philosophieänderung trägt man auch bereits dem vermehrt zu erwartenden Einsatz von dezentralen Speicheranlagen Rechnung.

 

Die neue Ausgabe 3 besteht aus drei Teilen.

 

Der Teil 1 «Grundlagen» enthält neben den grundsätzlichen Informationen (Festlegungen, Kurzschlussleistung und Begriffe) auch alle für deren Verständnis notwendigen Informationen. Das Teildokument soll dem interessierten Anwender helfen, die entsprechenden Festlegungen für die einzelnen Phänomene zu verstehen. Technische Zusammenhänge und mathematische Methoden werden in einer verständlichen Form beschrieben, sodass die Herleitung der einzelnen Richt- und Grenzwerte nachvollziehbar ist.

 

Im Teil 2 «Anforderungen» sind alle für die Anwendung der technischen Regeln notwendigen Formeln und Wertetabellen zusammengestellt. In diesem Teil wird die Vorgehensweise zur Ermittlung der zulässigen Störaussendungsgrenzwerte einer Kundenanlage beschrieben und die einzelnen Schritte zur Beurteilung eines Anschlussgesuches angegeben. Im Sinne der Nutzerfreundlichkeit ist dieser Teil nach Spannungsebenen in die Abschnitte Nieder-, Mittel- und Hochspannung aufgeteilt.

 

Im Teil 3 «Beispiele» sind entsprechende Berechnungsbeispiele zur Anschlussbeurteilung, wiederum geordnet nach Phänomenen und Spannungsebenen, zusammengefasst.

Zertifikatslehrgang Prosumer-Lab

Das Verteilnetz wird zunehmend durch Kunden benutzt, welche nicht nur elektrische Energie verbrauchen, sondern zumindest temporär elektrische Energie mit ihren dezentralen Produktionsanlagen ins Verteilnetz einspeisen. Zukünftig werden diese sogenannten Prosumer ihre Erzeugungs- und Verbrauchsprofile über lokale Batteriespeicher wirtschaftlich optimieren. Ob sich die Prosumer netzdienlich verhalten, wird wohl von der intelligenten Ausgestaltung von Anreizen und Tarifen abhängen.

Das Verhalten von zukünftigen Prosumern muss bereits heute bei der Auslegung und beim Betrieb der Verteilnetze berücksichtigt werden. Alle diesbezüglich relevanten Aspekte werden im VSE/BFH Lehrgang Prosumer-Lab vollumfänglich behandelt. Die Ausbildung umfasst die technischen Aspekte von lokaler Stromproduktion und Speicherung, die Grundlagen für die Optimierung von Lastprofilen sowie den Aufbau einer zeitgemässen Zielnetzplanung.

Verlegung von Kabelschutzrohre

Experten und Expertinnen und Fachleute aus der Branche präsentieren Ihnen Informationen zur Verlegung von Kabelschutzrohren für Stromkabel. Der Kursinhalt orientiert sich am neuen Branchendokument des VSE "Verlegung von Kabelschutzrohren aus Kunststoff" Ausgabe 2022. Der Kurstag gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Sie erfahren den aktuellen Stand der Technik über Kabelschutzrohre, Wissenswertes für die Planung, Ausschreibung, offene und grabenlose Verlegung sowie Wichtiges über die Kalibrierung und Abnahme von Rohren und Rohrblöcken. Im praktischen Teil werden Ihnen die gängisten Rohrleitungsteile und Verbindungskomponenten vorgestellt und Sie lernen Schweissverfahren sowie mechanische Verbindungstechniken kennen.

Fachtagung Elektromobilität

Die Elektromobilität ermöglicht es, die Mobilität zu dekarbonisieren – und gewinnt in der Bevölkerung immer mehr an Akzeptanz. Zahlreiche Hersteller haben für die nächsten Jahre eine breite Palette von Fahrzeugen angekündigt. Der Anteil von Steckerfahrzeugen an den Neuzulassungen von Personenwagen beträgt bereits ca. 25 %. Für die Verlängerung der von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden sowie der Automobil-, Elektrizitäts-, Immobilien- und Fahrzeugflottenbranche getragenen "Roadmap Elektromobilität" ist für 2025 ein Ziel von 50 % vorgeschlagen.

Mit der Zunahme von Elektroautos treten die Lademöglichkeiten in den Fokus. Sie muss diesem Trend folgen und sich sowohl im privaten Bereich (Ein­ und Mehrfamilienhäuser), an halböffentlichen (z. B. Firmengelände, Parkhäuser) und öffentlichen Plätzen (z.B. Bahnhöfe) erhöhen. Bereits heute ist die Schweiz in Europa bei der Dichte an Ladestationen an vierter Stelle. Damit steigt der Einfluss der Ladestationen auf die Stromnetze.

Vor diesem Hintergrund soll die Fachtagung aktuelle Problemstellungen bei der Integration der Elektromobilität in die Stromnetze beleuchten. Schwerpunkte liegen in diesem Jahr auf bidirektionalem Laden, dem Verteilnetzbetrieb mit Ladestationen sowie der Elektromobilität in der Netzplanung. Die Veranstaltung wird Themen aus der Praxis und aus der Wissenschaft verbinden und damit sowohl Handlungsoptionen für Verteilnetzbetreiber als auch Fragestellungen für die aktuelle Forschung liefern.

Die Fachtagung wird in Zusammenarbeit des VSE mit der ETH Zürich durchgeführt.