Auswirkungen beim Parallelbetrieb von dezentralen Elektrizitätserzeugungsanlagen (EEA) mit dem örtlichen Verteilnetz / 31.08.2018

Freitag, 31. August 2018 bei ZbW in St. Gallen

Durch die stark zunehmende Zahl von dezentralen Elektrizitätserzeugungsanlagen (Photovoltaik, W KK, usw.), müssen die möglichen Auswirkungen auf die Betriebsmittel (Leitungen, Transformatoren, usw.) sowie auf den Netzbetrieb beachtet werden. Dabei stehen folgende Punkte im Vordergrund:

• Thermische Belastbarkeit der Betriebsmittel
• Netzschutz, Abschaltbedingungen
• Kurzschlussfestigkeit der Starkstromanlagen
• Spannungsänderungen durch Zu- und Abschaltung von EEA
• Einhaltung des Spannungsbandes
• Störaussendungen (Oberschwingungen)
• Unsymmetrische Netzbelastungen
• Netzverluste

Ziel
Die Teilnehmenden
• lernen die möglichen Auswirkungen von EEA-Einspeisungen auf das Verteilnetz anhand von Fallbeispielen kennen.
• können das Versorgungsnetz bezüglich EEA-Einspeisungen ganzheitlich beurteilen.
• lernen mögliche Lösungsansätze für eine optimierte Integration von EEA kennen.
• erhalten einen Leitfaden, wie ein Verteilnetz im Zusammenhang mit EEA-Einspeisungen analysiert und optimiert
  werden kann.

Kursschwerpunkte
• Einführung in die Thematik Parallelbetrieb von EEA mit dem Versorgungsnetz
• Problemanalyse anhand von Fallbeispielen
• Auswirkungen von dezentralen Einspeisungen auf das Verteilnetz
• Erarbeitung von Lösungsansätzen zur optimierten Netzeinbindung von EEA
• Handlungsempfehlungen für Netzbetreiber

Zielgruppe
• Betriebsleiter von Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU)
• Projekt- und Bauleiter von EVU
• EVU-Verantwortliche Leitungsbau
• EVU-Verantwortliche Netzbetrieb
• Projektleiter von Ingenieurunternehmen

Voraussetzung
Elektrotechnische Grundausbildung sowie Netzkenntnisse.

Referenten
Martin Häni, Dipl. Elektroingenieur FH, ZbW St. Gallen