D-A-CH-CZ-Richtlinien für Netzrückwirkungen im Hochspannungsbereich

Die D-A-CH-CZ-Power-Quality & EMV-Gruppe setzt sich aus Experten der Elektrizitätswirtschaft und des Hochschulbereichs der Länder Deutschland, Schweiz, Österreich und Tschechien zusammen. Aufgabenstellungen der Gruppe bilden die Behandlung von Fragestellungen der Power Quality und der elektromagnetischen Verträglichkeit.

So werden die praxisorientierten D-A-CH-CZ-PQ-Regeln zur Beurteilung von Netzrückwirkungen von dieser Gruppe veröffentlicht. Ein ergänzender Teil zur Beurteilung der 110-kV-Hochspannungsebene ist ab sofort verfügbar.

Die Neuausgabe der Spannungsqualitätsnorm EN 50160 gibt erstmals auch Limits für den Bereich der Hochspannung vor. Die D-A-CH-CZ-Gruppe hat sich daher entschlossen, die Empfehlungen zur Beurteilung von Netzrückwirkungen auf diesen Bereich in erprobter Weise zu erweitern: Es soll in Anlehnung an die bestehende Struktur ein weiteres Kapitel entstehen, das die Hochspannungsebene abdeckt. Dabei werden, wie schon im Nieder- und Mittelspannungsbereich, die Themen

  • Kurzschlussleistung,
  • Spannungsänderungen und Flicker,
  • Spannungsunsymmetrie,
  • Oberschwingungen,
  • Kommutierungseinbrüche,
  • Zwischenharmonische Tonfrequenz-Rundsteuersignale,
  • und Eigenerzeugungsanlagen

behandelt.

Da die Notwendigkeit der direkten Anbindung von Anlagen in der Hochspannungsebene auf sehr große Leistungen beschränkt ist, gibt es für das Thema wenig Erfahrungswerte, vor allen in kleinen Ländern wie Österreich und der Schweiz.

Das neue Dokument erscheint im Aufbau anders als das Grunddokument. Es ist unterteilt in die Kapitel Abnehmeranlagen, Erzeugeranlagen, Beispiele. So wird die Behandlung der einzelnen Themen übersichtlicher gestaltet.

Die neuen D-A-CH-CZ-Richtlinien für Netzrückwirkungen im Hochspannungsbereich werden als Ergänzung zum Opens external link in new windowGrunddokument angeboten. Der Bezug als PDF ist aus diesem Grund kostenlos.

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