Förderinstrumente

Die heutige KEV wird in eine kostenorientierte Einspeisevergütung mit Direktvermarktung umgebaut. Neu können Biomasse- und Wasserkraftanlagen Investitionsbeiträge beantragen und die Einmalvergütung wird auf Anlagen mit einer Leistung zwischen 2 kW und 50 MW ausgeweitet. Mit einer Marktprämie wird die bestehende Grosswasserkraft, welche ihre Gestehungskosten nicht decken kann, unterstützt. Für die Geothermie stehen neu Erkundungsbeiträge sowie Garantien zur Verfügung. Betreiber von WKK-Anlagen haben die Möglichkeit sich die CO2-Abgabe rückerstatten zu lassen. Die Rückerstattung des Netzzuschlags bleibt weiterhin möglich mit wenigen Änderungen. Wettbewerbliche Ausschreibungen werden ausgeweitet auf Stromproduktion und -verteilung. Die Förderung wird zudem befristet. Ab dem 1.1.2023 gibt es keine Neuaufnahmen in die Einspeisevergütung mehr und es werden keine Marktprämien mehr ausbezahlt. Die übrigen Unterstützungsmassnahmen (Investitionsbeiträge, Einmalvergütung, wettbewerbliche Ausschreibungen und Geothermie-Beiträge und -garantien) laufen noch bis Ende 2030.