Noch mehr ökologische Wärme

Nach nur zwei Jahren Bauzeit ist das zweite Basler Holzkraftwerk von IWB jetzt in Betrieb. In der aktuellen Ausgabe seines Kundenmagazins «energie&wasser» berichtet das Basler Energieunternehmen, wie Kunden und Klima vom neuen Holzkraftwerk profitieren werden, was Heizen mit Klimaschutz zu tun hat und wie der Umstieg auf ein umweltfreundliches Heizsystem funktioniert.
18.03.2019

Mit dem Bau des zweiten Holzkraftwerks macht IWB einen weiteren Schritt in Richtung einer weitgehend CO2-neutralen Fernwärme. Der erneuerbare Rohstoff Holz gibt bei seiner Verbrennung nur so viel Kohlendioxid ab, wie er beim Wachstum der Atmosphäre entnommen hat. IWB leistet so einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Strom- und Wärmeproduktion. Das neue Werk produziert jährlich etwa 80 Gigawattstunden ökologische Wärme sowie 27 Gigawattstunden klimafreundlichen Strom. Der CO2-Ausstoss kann dadurch in Basel um rund 19000 Tonnen jährlich gesenkt werden. IWB hat das Ziel, den Anteil an CO2-neutraler Energie im Fernwärmenetz schrittweise auf bis zu 80 Prozent zu steigern. Das Holzkraftwerk ist dabei ein wichtiger Meilenstein.

In einem weiteren Artikel des Kundenmagazins zeigt Professor Frank Krysiak, Umweltökonom an der Universität Basel und Leiter eines der acht Energieforschungszentren der Schweiz, warum die Regelungen für das Heizen zu Hause im Basler Energiegesetz sinnvoll sind und was Heizen mit Klimaschutz zu tun hat. Zudem gibt das Kundenmagazin Auskunft darüber, was Hausbesitzer zum Klimaschutz beitragen können, wann ein Heizungsersatz sinnvoll ist und wie sie vorgehen können, wenn eine Sanierung ansteht. (iwb)