Erfolgreiches Geschäftsjahr der AEK Gruppe

Die AEK Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das ausgewiesene operative Ergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von 5.9 Millionen Franken um 1.9 Millionen Franken auf 7.8 Millionen Franken. Der bereinigte Reingewinn erhöhte sich um 28 Prozent auf 6.8 Millionen Franken. Aufgrund des einmaligen Gewinns aus der Veräusserung des Wärmegeschäfts belief sich der ausgewiesene Reingewinn auf 18.8 Millionen Franken. Im Verbund investierten AEK und onyx insgesamt rund 22 Millionen Franken in ihre technische Infrastruktur und damit in die Versorgungssicherheit in den Gemeinden. Zudem haben sie Aufträge für insgesamt rund 22 Millionen Franken an regionale Unternehmen vergeben.
11.04.2019

Die AEK Gruppe erzielte einen ausgewiesenen Betriebsgewinn (EBIT) von 7.8 Millionen Franken und einen bereinigten Jahresgewinn von 6.8 Millionen Franken. Zur Bündelung und Stärkung des Wärmegeschäfts wurden die Wärme-Anlagen der AEK und der BKW per 1. Januar 2018 in die neu gegründeten BKW AEK Contracting AG (BAC) mit Sitz in Solothurn zusammengeführt. Die Führung des Wärme-Geschäfts nimmt weiterhin die AEK onyx AG wahr. Die BAC ist jedoch eine Tochtergesellschaft der BKW, deshalb sind die Ergebnisse aus dem Wärme-Geschäft ab 1. Januar 2018 nicht mehr im AEK-Ergebnis enthalten. Aus dem Verkauf der Wärme-Anlagen an die BAC resultiert im Berichtsjahr ein einmaliger und ausserordentlicher Erfolg, welcher zu einem ausgewiesenen Reingewinn von 18.8 Millionen Franken führt.

Mehr Stromabsatz

Der Strombedarf der AEK-Kunden ist 2018 gestiegen, insbesondere die Vertriebspartner bezogen mehr Strom. Der Stromverbrauch der KMU-Kunden lag in etwa auf Vorjahresniveau, derjenige der Privatkunden leicht darunter. Mehr als zwei Drittel des Energieabsatzes der AEK geht an Kunden im freien Markt. Seit 2018 setzt die AEK standardmässig auf Schweizer Wasserkraft und zertifizierten Naturstrom. 90 Prozent der grundversorgten Kunden beziehen den erneuerbaren Standardstrom – den blauen Strom. Das ganze Grundversorgungs-Portfolio der AEK – auch der günstigere graue Strom – ist CO2-frei. Den Strom beschafft die AEK vom einheimischen BKW-Kraftwerkspark. Das heisst, die Energietarife basieren auf Gestehungskosten und sind nicht den volatilen und längerfristig steigenden Marktpreisen unterworfen. Dass diese Strategie aufgeht, bestätigt sich: Während die Beschaffungspreise am Markt stiegen, konnte die AEK die Strompreise 2019 leicht senken. Die AEK ist überzeugt, dass sich der Trend steigender Marktpreise fortsetzen wird.

Stabiles Stromnetz

Die Versorgungssicherheit ist im ganzen AEK-Netzgebiet sehr hoch. Die Investitionen ins Netz und der damit kontinuierliche Auf- und Ausbau der technischen Infrastruktur zahlen sich aus: Verglichen mit dem Schweizer Durchschnitt, kommt es im AEK-Netz zu wenig Störungen. Und wenn es zu Stromausfällen kommt, dann meistens aufgrund von Naturereignissen.

Gefragte Energie-Dienstleistungen

Das Angebot an Energie-Dienstleistungen, insbesondere im Bereich Energieeffizienz, trug erneut zum guten Ergebnis bei. So konnte der Umsatz mit Energieberatung gesteigert werden. Gefragt waren vor allem energetische Beratungen rund ums Eigenheim, Beratung zur Elektromobiliät oder energetische AEK Energie AG Seite 2 Optimierungen der Produktionsprozesse bei Industrie-, KMU- und Gewerbekunden. Auch die Nachfrage nach Netzdienstleistungen für Vertriebspartner, Gemeinden und Partnergemeinden und vermehrt auch Industriekunden hat sich erfreulich entwickelt. Dies gilt auch für die Dienstleistungen wie Elektro-Engineering, Netzplanungen, Netzdokumentationen und Elektroplanungen.

Deutlich mehr Pellets produziert

Die Situation am Pelletmarkt ist sehr anspruchsvoll und drückt auf die finanziellen Margen. Die AEK-Pellets haben sich aber dank herausragender Qualität gut am Markt behauptet – 2018 hat AEK deutlich mehr Pellets produziert als im Vorjahr. Das Schweizer Qualitätsprodukt aus einheimischen Holz bietet eine saubere Alternative zu fossilen Brennstoffen wie Öl, Kohle und Gas. Die Investition in die Trocknungsanlage am Produktionsstandort Balsthal hat sich gelohnt: Die schon gute CO2-Bilanz der AEK-Pellets wurde nochmals verbessert und erfüllt alle diesbezüglichen Zielvereinbarungen mit dem Bund. Die AEK leistet mit ihrer Pelletproduktion einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Hohe Investitionen

Im Verbund haben die AEK und onyx wiederum hohe Investitionen für eine ökologische, wirtschaftliche und sichere Energieversorgung ausgelöst – insgesamt 22 Millionen Franken. Davon wurden 13 Millionen Franken in die Netzinfrastruktur, 8 Millionen Franken in die Contracting-Infrastruktur (z.B. Wärmeverbunde für Gemeinden) und 1 Million Franken in die Wasserkraftwerke investiert.

Bedeutende Wertschöpfung in der Region

Die AEK onyx AG ist eine wichtige Arbeitgeberin, Ausbildnerin, Auftraggeberin und Steuerzahlerin in der Region: Insgesamt beschäftigt sie über 200 Mitarbeitende und bildet rund 20 Lernende aus. Jedes Jahr vergibt sie Aufträge in der Höhe von rund 22 Millionen Franken an Unternehmen und das Gewerbe in der Region. Sie unterstützt regionale kulturelle, soziale und sportliche Anlässe und bezahlt Steuern in Millionenhöhe.

Dividende

Der Generalversammlung wird auf Basis des um den ausserordentlichen Erfolg aus dem Verkauf der Wärme-Anlagen bereinigten Jahresgewinnes eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 900 Franken pro Aktie vorgeschlagen. (aek)