EKW startet dritte Bauetappe zur Verkabelung der Talleitung

Die Engadiner Kraftwerke AG (EKW) wird bis 2020 die bestehende Freileitung zur Talversorgung durch eine neue unterirdische Kabelleitung ersetzen. Dafür investiert EKW über 100 Millionen Franken in die Kabelleitung sowie in die dafür notwendigen Schalt- und Transformationsanlagen.
17.04.2019

Am 25.03.2019 begannen die Vorbereitungsarbeiten für den Kabelzug zwischen Zernez und Bever, wo im letzten Jahr die Kabelrohranlage fertiggestellt wurde. Im Abschnitt Pradella bis Zernez hingegen sind die Kabel bereits im letzten Sommer eingezogen worden, so dass nun die Inbetriebsetzungsarbeiten in Angriff genommen werden können. Vor der Inbetriebnahme werden die Leitungen mit einer Spannung von 160'000 Volt geprüft. Dazu ist eine spezielle Testausrüstung vor Ort erforderlich, die auf drei LKWs ins Engadin transportiert wurde.

Nach erfolgreicher Prüfung kann die Stromversorgung von den bestehenden Freileitungen auf die neuen Kabelleitungen umgeschaltet werden. Diese sehr anspruchsvolle Aufgabe bedarf einer minutiösen Vorbereitung. EKW wird alles daran setzen, dass die Umstellung ohne grosse Beeinträchtigungen der Versorgung und ohne unvorhergesehene Stromausfälle erfolgen kann. Für allfällige Unannehmlichkeiten während der Umstellungsphase von Juli bis November 2019 bittet EKW um Verständnis. (ekw)