AEK Gruppe erzielt starkes Jahresergebnis

Die AEK Gruppe hat in einem herausfordernden Jahr ein sehr gutes Resultat erwirtschaftet: Das operative Ergebnis (EBIT) konnte gegenüber dem Vorjahr um 6 Millionen Franken auf 17.4 Millionen Franken gesteigert werden. Der vergleichbare Jahresgewinn erhöhte sich entsprechend auf 15.9 Millionen Franken. Im Verbund investierten AEK und onyx insgesamt rund 21 Millionen Franken in die technische Infrastruktur und vergaben Aufträge für insgesamt rund 25 Millionen Franken an regionale Unternehmen.
06.04.2021

Das ist eine Medienmitteilung von AEK – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.

 

Im Geschäftsjahr 2020 hat AEK aufgrund der Pandemie und der milden Temperaturen etwas weniger Strom abgesetzt als im Vorjahr. Dank einem agilen Beschaffungs- und Kostenmanagement konnten negative Auswirkungen auf das Ergebnis aber aufgefangen werden. AEK setzt weiterhin standardmässig auf Schweizer Wasserkraft aus dem BKW Kraftwerkspark. Das Dienstleistungsgeschäft, die Aktivitäten rund um integrale Energielösungen, die Wärmeversorgung sowie weitere Geschäftsfelder ausserhalb des Stromgeschäfts haben einen wichtigen Beitrag zum guten Ergebnis geleistet. Der Betriebsertrag liegt bei 126.6 Millionen Franken und damit leicht höher als im Vorjahr. Der gesamte Betriebsaufwand inklusive der geringeren Abschreibungen betrug 109.2 Millionen Franken. Das betriebliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte gegenüber dem Vorjahr um 52.6 Prozent auf 17.4 Millionen Franken gesteigert werden. Nach Abzug der ausserordentlichen Erträge resultierte ein bereinigter Jahresgewinn von 15.9 Millionen Franken. Damit konnte der bereinigte Jahresgewinn gegenüber dem Vorjahr um 5.7 Millionen Franken gesteigert werden.

Wichtiges Dienstleistungsgeschäft

Das Energie- und Netzdienstleistungsangebot war bei Industriekunden, Vertriebspartnern, Gemeinden und Partnergemeinden sehr gefragt. Im Bereich Energieeffizienz konnte AEK insbesondere bei der Elektromobilität mehr Aufträge gewinnen: 60 neue Ladestationen hat sie 2020 installiert. AEK engagiert sich aber nicht nur für den Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur in der Region. Sie bietet auch individuelle Beratung und zeigt Lösungsvarianten auf und hilft damit den Firmen, die ihre Fahrzeugflotten elektrifizieren wollen. Die Auftragslage bei der Securon AG war wieder sehr erfreulich. Ihre Elektro-Sicherheitsberater führten 2020 mehr als 1000 Sicherheitsprüfungen für Industrie, Gewerbebetriebe, Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser durch.

Pellets – Nachfrage ungebrochen

Der Pelletmarkt ist zwar ein anspruchsvoller aber nach wie vor wachsender Markt: Die Nachfrage nach dem CO2-neutralen Brennstoff ist ungebrochen. Der Druck auf den Pelletpreis war auch 2020 gross, hingegen sind die Kosten für die Rohstoffe leicht gesunken. Trotz schwierigem Marktumfeld konnte die AEK Pellet AG ein gutes operatives Ergebnis erwirtschaften.

Erfolgreiches Contractinggeschäft

Die BKW AEK Contracting AG (BAC) ist lokal verankert, hat ihren Sitz in Solothurn, ist aber auch in weiteren Teilen der Schweiz tätig. Vom Berner Oberland über die Agglomeration von Bern quer durch das Mittelland bis in den Kanton Zürich realisiert und betreibt sie Wärmeverbunde und Contractinganlagen. 2020 standen der Ausbau des Wärmeverbunds Bellach, der Bau des Wärmeverbunds Worb sowie der Bau der Holzheizzentrale für den Wärmeverbund BolligenStettlen im Fokus.

Hohe Investitionen

Im Verbund mit onyx investierte AEK insgesamt 13 Millionen Franken in ihre Strominfrastruktur, 9 Millionen Franken in ihre Contracting-Infrastruktur und vergab Aufträge für insgesamt rund 25 Millionen Franken an regionale Unternehmen.

Umfassende Gesamtlösungen für die Energiezukunft

Der Transformationsprozess der AEK ist nahezu abgeschlossen, sie ist in das Netzwerk der BKW Gruppe eingebunden und damit für die künftigen Herausforderungen bestens aufgestellt. Ein Kernanliegen der BKW ist es, Lösungen für die Gestaltung von zukunftsfähigen Infrastrukturen und Lebensräumen anzubieten. Kundinnen und Kunden im Marktgebiet der AEK können so heute vom umfassenden Dienstleistungsangebot der BKW Gruppe profitieren.

Generalversammlung und Dividende

Ersatzwahlen in den Verwaltungsrat

Der Generalversammlung wird eine konstante Dividende von 900 Franken pro Aktie vorgeschlagen. Die bisherige Verwaltungsrätin und Vizepräsidentin, Antje Kanngiesser, hat per Ende der Generalversammlung 2021 ihren Rücktritt als Verwaltungsratsmitglied erklärt. Der Generalversammlung wird beantragt, als Ersatz für die austretende Antje Kanngiesser für den Rest der Amtsdauer bis zur Generalversammlung 2022 Marco Clivio als Mitglied AEK Energie AG Seite 3 des Verwaltungsrats zu wählen. Marco Clivio ist Rechtsanwalt und ist seit mehr als vierzehn Jahren im Konzernrechtsdienst der BKW tätig. Mit seinem Team betreut er sämtliche juristischen Belange der BKW Gruppe im Bereich der Stromverteilung, -produktion und des Stromvertriebs. Marco Clivio 46-jährig, ledig und in Biezwil SO wohnhaft.

Generalversammlung mit Livestream-Übertragung

Auch in diesem Jahr wird die AEK Energie AG die ordentliche Generalversammlung 2021 aus situationsbedingten Gründen unter Ausschluss einer physischen Teilnahme von Aktionärinnen und Aktionären durchführen. Den Aktionärinnen und Aktionären steht selbstverständlich die Möglichkeit offen, ihr Stimmrecht an einen unabhängigen Stimmrechtsvertreter zu delegieren oder einer bzw. einem mit Stimmrecht im Aktienbuch eingetragenen Aktionärin oder Aktionär zu übertragen. Die entsprechende Vollmacht wurde ihnen zugestellt. Die Generalversammlung der AEK Energie AG wird via Livestream direkt aus dem neuen Werkhof Luterbach übertragen, um den Aktionären zu ermöglichen, die Informationen persönlich und direkt zu empfangen. (aek)