20 Jahre StWZ Energie AG

Die StWZ Energie AG wurde per 1. Januar 2002 aus der Stadtverwaltung Zofingen als privatrechtliche Gesellschaft ausgegliedert. In den letzten 20 Jahren wandelte sich die StWZ Energie AG von der Energieversorgerin zur regionalen Rundum-Dienstleisterin, wenn es um Strom, Gas, Wasser oder Fernwärme geht. Für das Jahr 2023 ist ein Zusammenschluss mit umliegenden Energieversorgern geplant.
31.01.2022

Das ist eine Medienmitteilung von StWZ Energie – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.

 

Am 10. Juni 2001 hat das Zofinger Stimmvolk «Ja» gesagt zur Gründung der StWZ Energie AG. Aus den öffentlich-rechtlichen «Städtischen Werke Zofingen», welche seit 1916 die Energieversorgung in der Region Zofingen sichergestellt hatten, wurde per 1. Januar 2002 die privatrechtliche StWZ Energie AG mit drei Tochtergesellschaften. Seither hat sich StWZ erfolgreich weiterentwickelt. Davon profitiert auch die Alleinaktionärin Stadt Zofingen in Form von jährlich ausgeschütteten Dividenden.

Kundenorientierung

Seit der Eigenständigkeit hat sich StWZ zu einem markt- und kundenorientierten Unternehmen entwickelt. Neben den Produkten Strom, Gas, Fernwärme und Wasser bietet StWZ in weiteren Bereichen wie Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallationen Dienstleistungen an. Seit dem 1. Januar 2016 darf StWZ zudem auch die Bewohnerinnen und Bewohner von Strengelbach mit Strom versorgen. Ebenfalls einen grossen Wandel hat StWZ mit dem neuen Auftritt per 1. April 2019 gemacht. «Damit konnten wir unsere Identität und unsere Werte sichtbarer und spürbarer machen. Speziell wichtig sind für uns weiterhin die Kompetenz in allen Energiebereichen und der Dialog mit unseren Kunden», sagt Paul Marbach, Geschäftsführer von StWZ.

Nachhaltig und regional

Neben der Weiterentwicklung des Angebots und der verstärkten Kundenorientierung setzte sich StWZ in den letzten Jahren auch intensiv für die Nachhaltigkeit der regionalen Energieversorgung ein. Dank diversen Produkten hat der Kunde die Möglichkeit, beispielsweise 100 Prozent Biogas zu beziehen oder Strom, der nur aus nachhaltiger Produktion – wie Wasserkraft, Biomasse oder Windstrom – gewonnen wird. Zudem hat StWZ im Jahr 2017 eine Fernwärmezentrale beim Spital Zofingen in Betrieb genommen. Das Holz für die Schnitzelheizung wird vom Forstbetrieb Region Zofingen bezogen. «Dass wir die Wertschöpfung wann immer möglich bei uns in der Region behalten können, ist für uns ein sehr wichtiger Grundsatz», erklärt Marbach.

Photovoltaikanlage Überdachung A2 als neuste Investition

Nach den grossen Photovoltaikanlagen auf dem Primarschulgebäude BZZ sowie dem Trilapark konnte StWZ Ende 2021 auf der Autobahn-Halbüberdachung A2 bereits die dritte – und bisher grösste – gemeinschaftliche Photovoltaikanlage in Betrieb nehmen. Dort werden jährlich 700'000 Kilowattstunden Solarstrom hergestellt, die Hälfte davon nimmt die Stadt Zofingen ab. StWZ-Kunden, welche keine eigene Photovoltaikanlage bauen wollen oder können, können sich so trotzdem eigenen Solarstrom sichern. Aber auch in die Fernwärme investiert StWZ weiterhin intensiv. Ende 2023 soll eine neue, mit mehr Holz aus regionalen Wäldern betriebene Fernwärmezentrale an der Mühlegasse ans Netz gehen.

Zusammenschluss mit drei weiteren Energieversorgern aus der Region

Um den steigenden Anforderungen des Strom- und Gasmarktes gerecht werden und sich den stetig steigenden Herausforderungen auch in Zukunft optimal stellen zu können, wollen die tba energie ag, die EW Oftringen AG, die EW Rothrist AG und die StWZ Energie AG einen Zusammenschluss realisieren. Die Absichtserklärung wurde bereits im Sommer 2021 unterzeichnet. Der Zusammenschluss soll per 1. Januar 2023 erfolgen. Hierfür wird aber noch die Zustimmung der vier Verwaltungsräte, der Gemeinderäte der fünf Aktionärsgemeinden sowie auch der Stimmbevölkerung bzw. des Einwohnerrats Zofingen notwendig sein. (stwz)