Erfolgreiches Geschäftsjahr der onyx Gruppe

08.06.18

Die onyx Gruppe kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken.Insgesamt hat sie leicht mehr Strom abgesetzt und ihr Angebot im Bereich Energiedienstleistungen für lokale Energieversorger und Gemeinden war erneut sehr gefragt. Die Stromproduktion aus eigenen Wasserkraftwerken fiel geringer aus. Der Jahresgewinn konnte gegenüber dem Vorjahr um 0,3 auf 9,6 Millionen Franken gesteigert werden. Im Verbund investierten AEK und onyx insgesamt rund 22 Millionen Franken in ihre technische Infrastruktur und damit in die Versorgungssicherheit in den Gemeinden. Zudem haben sie Aufträge für insgesamt rund 25 Millionen Franken an Unternehmen in der Region vergeben.

Seit Januar 2017 gehen die onyx und die AEK gemeinsame Wege: Über ihre Betriebsgesellschaft AEK onyx AG bündeln sie ihre Kompetenzen und agieren gemeinsam am Markt. Alle Mitarbeitenden der onyx wie auch der AEK sind per Januar 2017 in die Betriebsgesellschaft AEK onyx AG übergetreten. Diese neue Organisation ermöglicht den beiden Unternehmen, ihre regionale Verankerung, die hohe Flexibilität und die Nähe zu den Kunden zu halten. Gleichzeitig können die onyx und die AEK auf ein grosses professionelles Netzwerk der BKW Gruppe sowie deren umfassendes Produkt- und Dienstleistungsangebot zugreifen. «Die Organisation ist ein Bekenntnis zu den Standorten Langenthal und Solothurn: als Arbeitgeberin, Ausbildnerin, Auftraggeberin und Steuerzahlerin», betont Walter Wirth, CEO  AEK onyx AG.


Die onyx erzielte bei einer Gesamtleistung von 93,3 Millionen Franken einen Betriebsgewinn (EBIT) von 12,3 Millionen Franken. Der Jahresgewinn konnte gegenüber dem Vorjahr um 0,3 auf 9,6 Millionen Franken gesteigert werden. Die beiden Wasserkraftwerke Wynau und Schwarzhäusern produzierten verglichen mit dem langjährigen Mittel fast 14 Prozent weniger. Dies ist auf das sehr trockene Jahr 2017 zurückzuführen. Entsprechend unterdurchschnittlich war das Wasserdargebot der Aare. Dank sorgfältiger und vorausschauender Instandhaltung war die Verfügbarkeit der Kraftwerke wiederum sehr hoch.


Mehr Strom abgesetzt – Energiedienstleistungen gefragt
Der Stromabsatz der onyx ist insgesamt leicht angestiegen. Insbesondere an ihre Vertriebspartner konnte die onyx mehr Energie liefern. Das breit gefächerte und modular aufgebaute Dienstleistungsangebot für Energieversorger und Gemeinden war wiederum sehr gefragt. Die onyx konnte einige neue Kunden gewinnen und für verschiedene Gemeinden und Energieversoger die unterschiedlichsten Arbeiten ausführen. Sie erbringt beispielsweise diverse Netzdienstleistungen, unterstützt die Kunden bei strategischen Fragen, bei der Geschäftsführung sowie im Regulierungsprozess und stellt die nötigen IT Systeme bereit. Neu hat die onyx speziell für KMU-Kunden das Produkt «PEIK» im Angebot – das ist eine Plattform für mehr Energieeffizienz. Und Geschäfts- und Privatkunden bietet sie eine individuelle Beratung rund um die Elektromobilität an.

Contractinggeschäft schweizweit tätig
Das Contractinggeschäft entwickelte sich positiv weiter: Dank neuen Kunden konnten zusätzliche Liegenschaften
angeschlossen und bestehende Wärmeverbunde weiter verdichtet werden. Bereits 2016 wurde das BKW-Contracting in die Verantwortung der AEK onyx Gruppe überführt – alle ContractingMitarbeitenden der AEK und der BKW arbeiten seither unter einer Führung und agieren gemeinsam am Markt. Als logischer Schritt wurde per 2018 die BKW AEK Contracting AG (BAC) mit Hauptsitz in Solothurn gegründet. Damit ist in Solothurn ein schweizweit tätiges Contracting-Kompetenzzentrum entstanden.

Mehr Pellets produziert
Die Produktion von AEK-Pellets konnte gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent gesteigert werden. Die Situation am Schweizer Pelletmarkt ist aber nach wie vor schwierig: Der starke Schweizer Franken, der Import von Billigprodukten und aggressive Marktteilnehmer führten zu noch mehr Margendruck. Die AEK-Pellets haben sich dank ihrer herausragenden Qualität gut behauptet und sich erfolgreich am Markt positioniert.


Erfolgreiche Elektrodienstleistungen
Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr können auch die im Geschäftsfeld Elektrodienstleistungen tätigen Tochtergesellschaften zurückblicken: Die Mollet Energie AG hat im Bereich Elektro-Engineering zahlreiche Aufträge für Industriekunden und Gemeinden ausgeführt. Auch die Auftragsbücher der Securon AG waren gut gefüllt. Sie konnte ihr Einsatzgebiet für Elektroinstallationskontrollen erweitern.


Generalversammlung 2018
Die bisherigen Verwaltungsräte, Jan-Piet Beekman und Mathias Prüssing, haben per Ende der Generalversammlung
2018 ihren Rücktritt als Mitglieder des Verwaltungsrats erklärt. Der Generalversammlung wird die Wiederwahl von Ronald Trächsel, Solothurn und die Neuwahl von Antje Kanngiesser, Murten und Stefan Witschi, Langnau i.E., als Mitglieder des Verwaltungsrats für eine Amtsdauer von einem Jahr beantragt.

Der Generalversammlung wird eine Bruttodividende von 8.615 Franken pro Aktie vorgeschlagen, was
einer Gewinnausschüttung von praktisch 100 Prozent entspricht.   (onyx)

 

 

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