Strategie Stromnetze: Ständerat bekennt sich zu einheimischer Produktion

13.09.17

Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) begrüsst, dass sich der Ständerat zur Schweizer Wasserkraft bekennt (Streichung von Art. 6 Abs. 5 StromVG). Damit orientieren sich die Energietarife für grundversorgte Kunden an den Gestehungskosten einer effizienten Produktion. So werden die Kunden von den Schwankungen des Marktes weitgehend ausgenommen. Zudem werden Widersprüche gegenüber der Marktprämie, wie sie in der Energiestrategie 2050 vorgesehen ist, vermieden.

Ausserdem begrüsst der VSE, dass der Ständerat seiner Kommission folgt – und sich gegen eine Liberalisierung des Messwesens ausspricht. Das Messwesen bildet mit einem sicheren Netzbetrieb eine Einheit. Es muss demnach Sache der Netzbetreiber bleiben. Eine Liberalisierung hätte einen Wildwuchs an Schnittstellen sowie Doppelspurigkeiten zur Folge. Bestehende Synergien würden wegfallen. Komplexe Prozesse und höhere Kosten wären das Resultat.


Auskünfte
Sandro Pfammatter, Mediensprecher Tel. +41 62 825 25 24 oder +41 78 659 14 55

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13.09.2017

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