Strommarkt

Die Schweiz ist die Stromdrehscheibe Europas. Das verdankt sie ihrer Lage, ihrer Vernetzung im europäischen Strommarkt und ihrer sekundengenau verfügbaren Wasserkraft. Ein Zehntel des gesamten Stroms, der zwischen den 34 Ländern Europas ausgetauscht wird, fliesst durch die Schweiz. Der Strom wird auf Höchstspannungsleitungen übertragen, die Europa in einem dichten Netz überziehen. Diese Höchstspannungsleitungen wurden ursprünglich für den Energieaustausch zwischen Stromversorgern aus verschiedenen Ländern gebaut für den Fall von Kraftwerksausfällen und Produktionsengpässen. Der Stromaustausch zwischen den Stromversorgern und über die Landesgrenzen hinweg ist so alt wie die elektrische Versorgung selbst.

 
 

Für wettbewerbsfähige Preise

Broker-Plattformen und europäischen Strombörsen handeln mit Strom. Die Schweizer Handelshäuser gehören zu den führenden Marktteilnehmern, denn die von ihnen angebotene Wasserkraft ist dank ihrer Flexibilität sehr wertvoll. Sie kann zu besonders guten Preisen abgesetzt werden. Die Schweizer Pumpspeicherkraftwerke spielen eine weitere Schlüsselrolle, denn sie beheben Ungleichgewichte in der Erzeugung. In Europa dominieren neben Gas- und Kernkraftwerken grosse, vergleichsweise träge Braun- und Steinkohlekraftwerke.

 
 

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